Betten, Matratzen und Lattenroste: Für einen gesunden Wohlfühl-Schlaf

Betten Ein guter Schlaf ist wichtig für unser gesamtes Leben. Schlafen wir zu wenig oder nicht qualitativ, fühlen wir uns am nächsten Morgen wie gerädert, sind unkonzentriert und leiden unter Umständen an weiteren Symptomen. Mit der richtigen Matratze und dem passenden Lattenrost kannst du die Probleme umgehen und dich voll und ganz auf deine eigenen Schlaf-Bedürfnisse einstellen. Kombiniere die perfekte Matratze mit deiner idealen Schlafdauer und freue dich über einen erholsamen und qualitativen Schlaf.
Besonderheiten
  • Schlaf ist essentiell
  • Schlafqualität ist entscheidend
  • Matratze & Lattenrost tragen zur Qualität bei
  • auf den Härtegrad einer Matratze achten

Warum guter Schlaf wichtig ist

Etwa ein Drittel unseres ganzen Lebens schlafen wir … kein Wunder also, dass dem Schlaf eine immense Bedeutung inne liegt – zu recht, wie wir finden. Auch Forscher aus aller Welt sind der Ansicht, dass ein guter Schlaf essenziell für ein ebenso gutes Leben ist.

Generell gilt, dass Schlafen im Allgemeinen essenziell nötig für den Menschen ist (auch, wenn in Experimenten häufig versucht wird, das Gegenteil nachzuweisen). Die Augen fallen ganz einfach irgendwann zu, so sehr wir uns vielleicht auch bemühen. Die Folgen von Schlafmangel sind dagegen sehr schnell vorhanden und können – je nach Sensibilität des Körpers – auch sehr stark eintreten. Dabei gibt es vielerlei verschiedene Symptome:

  • nachlassende Konzentration
  • verringerte geistige Leistungsfähigkeit
  • Gereiztheit
  • launisch
  • Trugwahrnehmungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Suizidgedanken

Durch den fehlenden Schlaf geraten allerlei Körperbereiche (sei es Blutdruck, Temperatur, Hormone, Stoffwechsel, Herz etc.) durcheinander und der gesamte Schlaf-Wach-Rhythmus kann langfristig gestört werden.

Auch auf einen schlechten Schlaf reagiert unser Körper sehr sensibel, wenngleich nicht sofort mit Suizidgedanken, aber doch sehr empfindlich. Schläfst du schlecht, dann können dich am nächsten Morgen unter Umständen einige der folgenden Symptome plagen:

  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • Stress
  • Frieren
  • depressive Verstimmung
  • Leistungsschwäche
  • Konzentrationsschwäche
  • höheres Schmerzempfinden
  • Wortfindungsprobleme
  • und mehr

Schläfst du dagegen gleich mehrere Nächte schlecht, weil du vielleicht auf einer falschen Matratze liegst, dann sind die Symptome umso beschwerlicher, weil sich dein Körper überhaupt nicht mehr richtig erholen kann.

Die verschiedenen Schlafzyklen in der Übersicht: Unterteilt wird der Schlaf ganz grob in drei Phasen. Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Phasen. Der Schlafzyklus startet bei einem Erwachsenen etwa alle 90 Minuten neu, in der normalerweise jede dieser genannten Phasen vorkommen sollte. Die meiste Zeit befinden wir uns beim Schlafen im Leichtschlaf. Der Tiefschlaf kommt dagegen nur einen Bruchteil der Nacht vor, zu Nacht-Beginn häufiger als am Morgen. Die REM-Phasen werden dagegen im Verlaufe der Nacht immer länger. Das bedeutet, dass wir anfangs tiefer und später leichter schlafen.

Was macht einen erholsamen Schlaf überhaupt aus

Gut schlafen ist wichtig, so viel steht fest. Doch was macht einen guten Schlaf denn überhaupt aus? Was ein guter Schlaf für dich selbst bedeutet, hast du im Laufe deines Lebens sicherlich schon definiert. Doch wie sieht diese Definition für alle Menschen gesehen aus?

Gut geschlafen zu haben, bedeutet in der Regel nicht, dass du auch lange schlafen musstest. Es gibt Langschläfer, die auch nach 10 Stunden müde sind und Kurzschläfer, die nach 6 Stunden fit und munter aus dem Bett springen. Es kommt also nicht auf die Länge, sondern auf die Schlafqualität an. Doch wie definiert sich eine gute Schlafqualität? Dabei gibt es viele verschiedene Faktoren, die einen Einfluss auf die Schlafqualität haben:

  • gesundheitliches Befinden
  • körperliche Verfassung
  • seelische Verfassung
  • persönliche Lebensweise
  • berufliche Belastungen
  • private Belastungen
  • Umwelteinflüsse
  • Matratze

Nicht immer kannst du etwas an deiner Situation ändern. Lebst du beispielsweise mit einer nicht änderbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung, so musst du schlichtweg das Beste daraus machen. Persönliche oder berufliche Probleme ließen sich dagegen auf längere Sicht ändern und verbessern. Auch einige Umwelteinflüsse (z.B. eine zu niedrige oder hohe Luftfeuchtigkeit) könntest du mit einem Luftbefeuchter oder Luftentfeuchter verbessern.

Wichtig: Auch die Matratze trägt maßgeblich zur Schlafqualität bei und sollte daher unbedingt berücksichtigt werden. Sowohl Lattenrost als auch Matratze sollten zum Schlaftyp passen und individuell ausgewählt sein – keinesfalls einfach nach Lust und Laune oder weil eine beliebige Matratze gerade im Angebot ist.

Bettenarten: Vom Boxspringbett bis hin zum Wasserbett

Wenn wir von einem Bett sprechen, meinen wir vielleicht ein ganz anderes Bett, als das, was du selbst im Kopf hast. Der Grund ist einfach: Es gibt viele verschiedene Bettenarten, angefangen beim bequemen Boxspringbett über ein gemütliches Himmelbett bis hin zum anschmiegsamen Wasserbett. Doch wie unterscheiden sich diese Bettarten überhaupt? Wir verraten es dir.

BettenartKurze Beschreibung
BoxspringbettDiese Bettenart ist auch als amerikanisches Bett bekannt, wobei die hier in Deutschland verkauften Boxspringbetten stattdessen eigentlich eher aus Skandinavien kommen. Das Bett besteht aus einem Unterbau (dem Boxspring), der meistens aus Holz besteht, dazu eine Boxspringmatratze und dazu ein Topper obendrauf. Ein Lattenrost ist bei diesem Bettsystem nicht zu finden, stattdessen besitzt der Unterbau ein Federkern-System. Das Boxspringbett ist sehr komfortabel und bequem, was sicherlich jeder bestätigen kann, der nur einmal in dieser Bettenart geschlafen hat.
FutonbettUrsprünglich stammt diese Bettenart aus Japan, ist aber auch hierzulande mittlerweile weit verbreitet. Ein Futonbett ist eher minimalistisch gestaltet und besteht in der Regel aus einem Gestell und einer eher dünnen Matratze. Die Gestelle selbst sind (vor allem im Vergleich zu einem Boxspringbett) sehr niedrig, weshalb sich das Futonbett auch eher nicht für ältere Menschen eignet.
WasserbettEin Wasserbett musst du dir nicht wie eine Luftmatratze vorstellen, die stattdessen mit Wasser gefüllt ist. Ganz im Gegenteil. Rein optisch unterscheidet die Betten erst einmal nichts von anderen Betten. Sie bestehen auch hier aus einem stabilen Rahmen, auf der wiederum eine Matratze liegt. Die Matratze ist es allerdings, die bei einem Wasserbett ganz anders ist, denn genau hier ist das Wasser eingefüllt. Die Stabilität des Unterbaus ist von großer Relevanz, denn Wasser wiegt bekanntlich einiges. Der Liegekomfort ist bei einem Wasserbett sehr hoch, was eine sehr gute Schlafqualität für dich bedeutet – auch der Härtegrad lässt sich durch die Regulierung des Wassers individuell einstellen. Obwohl Wasserbetten sehr beliebt sind, stoßen die Preise (genau wie bei guten Boxspringbetten) leider nicht so sehr auf Freude. Qualität hat aber bekanntlich ihren Preis, auch in Sachen Schlafqualität!
HolzbettBeliebt und stabil ist diese Bettenart, die nicht nur hierzulande anzutreffen ist, sondern vor allem auch in der Schweiz und in Österreich. Wie der Name schon vermuten lässt, besteht das Gestell eines Holzbettes auch komplett aus Holz. Meistens ist es nicht einmal lackiert, sodass die natürliche Maserung der verschiedenen Holzsorten zum Vorschein kommt. Eben genau das ist es, das Besitzer eines Holzbettes bevorzugen: der authentische, rustikale und natürliche Stil, den das hochwertige Bett verströmt.
MetallbettIm Vergleich zum Holzbett ist das Metallbett eher die günstige Alternative. Sie bestehen komplett aus Metall und werden daher auch für einen deutlich geringeren Preis angeboten. Trotz des geringen Preises sind Metallbetten sehr robust und daher sehr beliebt. Benötigt werden für ein Metallbett eine normale Matratze sowie ein Lattenrost. Wichtig ist nur, dass das Gestell des Metallbettes dennoch eine gute Qualität aufweist, um Mängel in der Herstellung zu verhindern. Sollte es sich um ein eher minderwertiges Metallbett handeln, könnte es sehr nervig werden, wenn das Bett jede Nacht quietscht.
HimmelbettEin Himmelbett gibt dir das Gefühl, selbst im Himmel zu schlafen. Ausgelöst wird dieses Gefühl durch den Stoff, der über dem Bett hängt. Hierfür verfügt das Gestell in der Regel über vier Pfosten in unterschiedlicher Höhe. Am oberen Ende der langen Pfosten wird der Stoff befestigt. Einen bestimmten Zweck erfüllt der Stoff im Endeffekt nicht, aber das Himmelsbett signalisiert damit in gewisser Weise ein romantisches Hollywood-Feeling, was vor allem bei Frauen und jungen Mädels gut ankommt.

Es gibt noch viele weitere Bettenarten, deren Beschreibungen an dieser Stelle den Rahmen sprengen würden. Dennoch möchten wir dir zumindest die Erwähnung nicht vorenthalten. Weitere Bettarten wären zB: Rundbett, Klappbett, Jugendbett, Feldbett, Polsterbett, Hochbett, Einzelbett, Rattanbett, Babybett, Doppelbett, Tagesbett, Funktionsbett, Kinderbett, Etagenbett, Ausziehbett, …..

Die richtige Matratze entscheidet über die Schlafqualität

Wenn du dich nicht gerade für ein Wasserbett oder ein Boxspringbett entscheidest, dann ist in der Regel immer die Matratze ausschlaggebend, wenn es um eine gute Schlafqualität geht. Natürlich muss auch der Lattenrost qualitativ hochwertig und passend sein, aber bei der Matratze trennt sich erst einmal die Spreu vom Weizen.

Schon für 50 Euro werden die ersten Matratzen günstig angeboten und verlocken daher einige Schnäppchenjäger. Das können wir verstehen, denn gerade bei größeren Anschaffungen wollen wir bekanntlich gerne sparen. Dennoch empfehlen wir dir, gerade bei einer Matratze eben nicht zu sparen und statt auf den Preis, lieber auf die weiteren Details zu achten.

Natürlich muss die Matratze schlussendlich auch in dein Budget passen und es bringt nichts, eine Matratze für 2.000 Euro zu kaufen, wenn es preislich schlichtweg nicht passt. Es muss aber auch nicht gleich ein 100-Euro-Modell sein, sondern kann zumindest eine Matratze im guten Mittelfeld werden, die immer noch günstig ist, aber dennoch schon einiges an Komfort zu bieten hat.

Worauf kommt es bei einer Matratze an?

Nachfolgend eine kleine Übersicht der Faktoren, die du bei einer Matratze im Detail beachten solltest, um schlussendlich eine für dich perfekte Matratzen-Kombination zu finden.

  • Die Art der Matratze (z.B. Federkernmatratze oder Kaltschaummatratze)
  • Die Anpassungsfähigkeit (Punktelastizität)
  • das Federungsverhalten (hoher Komfort)
  • die Wärmeisolation (für stark schwitzende oder aber schnell frierende Personen)
  • die Lebensdauer (Anschaffung soll sich rentieren)
  • die Geräuschentwicklung (beim Bewegen möglichst geräuscharm)
  • das Gewicht (dadurch ein leichterer Transport und leichteres Wenden möglich)
  • das Lattenrost (überhaupt erforderlich?)
  • die Stütze der Körperpartien (besonders rückenfreundlich und druckentlastend)

Die verschiedenen Matratzen-Arten im Check

Es gibt verschiedene Arten von Matratzen, die je nach deinem eigenen Schlafverhalten, aber auch abhängig deiner bevorzugten Schlafposition ausgewählt werden sollte. Wenn du nicht alleine auf der Matratze schläfst, sind entweder zwei einzelne Matratzen ratsam oder ihr findet einen guten Kompromiss für beide Ansprüche.

Matratzen-ArtVorteileNachteile
Kaltschaummatratze
  • bietet Punktelastizität
  • gutes Federungsverhalten
  • gutes Rückstellungsverhalten
  • schonend für den Rücken
  • sehr leicht
  • bietet hohe Wärmeisolation
  • bietet gute Luftregulierung
  • weist eine hohe Lebensdauer auf
  • keine Geräusche
  • erhöhtes Brandrisiko im Falle des Falles
  • zwingend ein Lattenrost erforderlich
  • eventuell unangenehme Gerüche am Anfang möglich
  • durch die Wärmespeicherung kann das Schwitzen erhöht werden
Bonell-Federkern-Matratze
  • günstig in der Anschaffung
  • sehr leicht
  • robust
  • flexible Federn
  • Luftzirkulation gut
  • durch die Wärmespeicherung kann das Schwitzen erhöht werden
  • keine Punktelastizität
  • beim Bewegen Geräuschentwicklung möglich
Taschenfederkern-Matratze
  • hochwertige Federkern-Art
  • Körperpartien werden optimal gestützt
  • bietet eine hohe Anpassungsfähigkeit
  • gute Zirkulation der Luft
  • gut für starke Schwitzer geeignet, da keine Wärme gespeichert wird
  • recht schwer
  • da keine Wärme gespeichert wird, kann das für schnell frierende Personen nachteilig sein
Tonnentaschenfederkern-Matratze
  • hochwertige Federkern-Art
  • Herstellung sehr schadstoffarm
  • optimales Stützen der Körperpartien
  • sehr robust
  • sehr anpassungsfähig
  • bietet eine gute Zirkulation der Luft
  • gut für starke Schwitzer geeignet, da die Wärmeisolation nur gering ausfällt
  • recht schwer
  • Wärme wird kaum gespeichert, daher eher nicht für Personen geeignet, die schnell frieren
Viscoelastische Matratze
  • bietet sehr gute Punktelastizität
  • weist eine druckentlastende Wirkung auf
  • kann Durchblutungsstörungen und Rückenschmerzen lindern
  • keine Geräusche beim Bewegen
  • recht teuer in der Anschaffung
  • wenn kein Belüftungsschacht vorhanden ist, besteht die Gefahr eines Hitzestaus
  • je nach Modell nicht immer bewegungsfreundlich
Latexmatratze
  • gute Anpassungsfähigkeit
  • Lebensdauer sehr hoch
  • absorbiert Nachtschweiß sehr gut
  • Hygienestandard sehr hoch
  • leichte Reinigung möglich
  • auch für Allergiker geeignet
  • keine Geräusche beim Bewegen
  • recht schwer
  • recht teuer
  • durch die Schweiß-Absorption kann es sein, dass die Bettwäsche eventuell schneller feucht wird
Gelmatratze
  • keine Druckstellen
  • reagiert auf Körperwärme, ist jedoch temperaturunabhängig
  • hohes Raumgewicht
  • hohe Langlebigkeit
  • sehr qualitativ
  • auch für Rückenschmerzen geeignet
  • recht teuer in der Anschaffung
  • noch nicht so viele Angebote verfügbar
Wie du siehst: Die einzelnen, angebotenen Matratzen-Arten unterscheiden sich teilweise stark in ihren Eigenschaften. Hierbei ist es absolut von Bedeutung, dass du weißt, was dir selbst wichtig ist. Wenn du beispielsweise häufig unter Rückenschmerzen leidest, ist eine viscoelastische Matratze beispielsweise optimal. Gehörst du dagegen zu den Menschen, die leicht frieren, dann solltest du auf eine gute Wärmeisolation achten. Alle Materialien weisen Vorteile, aber auch Nachteile auf, die es individuell gegenüberzustellen gilt.

Wie du die richtige Matratze für dich findest

Wie bereits erwähnt, kommt es bei der Wahl der idealen Matratze auf vielerlei Kriterien an. Soll es eine Komfortschaummatratze oder eine Taschenfederkernmatratze sein? Sollen die Federn stark nachgeben oder weniger? Welcher Bezug ist geeignet und wie sieht es mit den Zonen aus? Das und vieles mehr spielt beim Kauf eine Rolle. Generell lassen sich die Kriterien in folgende Bereiche unterteilen:

KriteriumBeschreibung
Deine bevorzugte SchlafpositionBei einem Seitenschläfer muss die Matratze z.B. andere Bereiche des Körpers (z.B. Schulter) stützen, als bei jemandem, der nachts immer auf den Rücken schläft oder Bauchschläfer ist.
Dein eigenes KörpergewichtDer Härtegrad einer Matratze entscheidet darüber, wie tief dein Körper in die Matratze sinkt. Wenn du etwas schwerer bist, solltest du nicht so stark einsinken und benötigst daher einen höheren Härtegrad.
Dein persönliches TemperaturempfindenDie verschiedenen Matratzen speichern Wärme unterschiedlich, was bedeutet, dass es Matratzen gibt, die für schnell frierende Personen geeignet sind – und im Umkehrschluss auch Matratzen für Menschen, die eher schneller schwitzen. Eine Kaltschaummatratze kann Wärme z.B. gut speichern, eine Federkernmatratze dagegen schlechter.
Eventuell vorhandene AllergienBesteht z.B. eine Hausstaubmilbenallergie, so solltest du nicht auf eine staubanfällige Matratze zurückgreifen. Gut geeignet ist hier beispielsweise eine Latexmatratze.
Deine orthopädische SituationLeidest du unter Rückenschmerzen oder macht deine Wirbelsäule allgemein öfters mal Probleme? Dann sollte die Matratze beim Liegen eine ideale Unterstützung bieten und entsprechend nachgeben. Eine Latexmatratze ist besonders weich und für den Rücken sehr gut geeignet.
Dein Schlafverhalten in der NachtBewegst du dich in der Nacht sehr viel oder schläfst du eher ruhig? Das beeinflusst nicht nur deinen Schlafkomfort, sondern ist auch für den Kauf einer Matratze wichtig. Achte darauf, dass die Matratze eher geräuscharm ist, wenn du dich viel bewegst.

Welche Matratze für welche Situation?

Nachfolgend bieten wir dir noch eine kleine Auflistung an Empfehlungen, welche Matratze für dich in welcher Situation geeignet ist. So siehst du schnell und einfach auf einen Blick, welche Matratze sich für dich lohnt, auch ohne, dass du alle Vor- und Nachteile jeder Matratze-Art auswendig kennst.

ZielgruppeMatratze
Schnell & stark schwitzendFederkernmatratze
Schnell frierendKaltschaummatratze oder Viscomatratze
RückenschmerzenViscoelastische Matratze
ÜbergewichtigFederkernmatratze
AllergikerLatexmatratze
SeitenschläferViscoelastische Matratze
Bauchschläfer / RückenschläferFederkernmatratze
günstigFederkernmatratze
KinderFederkernmatratze, Kaltschaummatratze oder Naturlatexmatratze

Lattenrost-Arten: Vom Federholzrahmen bis hin zu verstellbaren Elektro-Lattenrosten

Nur bei den wenigsten Matratzen kommst du ohne ein passendes Lattenrost aus. Aus diesem Grund ist auch diese Anschaffung von großer Bedeutung, die nicht unterschätzt werden sollte. Natürlich ist es wichtig, eine Matratze zu wählen, die zur eigenen Situation passt, aber auch das Lattenrost sollte individuell an die Matratze und an das Schlafbedürfnis angepasst sein. Wir stellen dir nachfolgend die verschiedenen Arten und Fakten vor, die zum jeweiligen Lattenrost-System gehören.

Lattenrost-ArtVorteileNachteile
Federholzrahmen
  • zahlreiche Angebot
  • verfügbar in allen Größen
  • Holz federt gut
  • verschiedene Lattenrost-Varianten verfügbar (starr, verstellbar und auch anpassbar)
  • durch das sehr umfangreiche Sortiment ist es nicht immer einfach, den passenden Federholzrahmen zu finden
Elektro-Lattenrost
  • mit elektrischem Motor ausgestattet
  • Zonen sind verstellbar
  • verfügbar in allen Größen
  • mit Knick an den Knien für erhöhten Komfort
  • lässt sich einfach per Konsole oder bequem per Fernbedienung verstellen
  • Lattenrost ist auf die Elektronik angewiesen und lässt sich ohne funktionstüchtigen Motor nicht verstellen
  • teurer
Mehrzonen-Lattenrost
  • verfügbar in verschiedenen Größen
  • lässt sich variabel und vielfältig einstellen
  • manuell oder elektrisch verstellbar
  • viele Zonen für erhöhten Komfort
  • sehr groß, daher sperriger Versand
Tellerlattenrost
  • sehr nachgiebig
  • weicher Lattenrost
  • auch als starre Ausführung verfügbar
  • Untergrund optional auch mit Federleisten
  • Unterlage standardmäßig mit punktuell aufliegenden Tellern, die sich in alle Richtungen kippen lassen
  • recht teuer in der Anschaffung
Rollrost
  • lassen sich einfach einrollen
  • sehr günstig
  • leichtes Verstauen möglich
  • Latten werden mit flexiblen Bändern verbunden
  • Befestigung am Bettgestell mit Abstandshaltern ist notwendig
  • Oberfläche recht hart, da das Lattenrost starr ist

Hersteller qualitativer Betten, Matratzen und Lattenroste

In Sachen Schlafkomfort gibt es zahlreiche Hersteller, die sich auf die Herstellung und den Vertrieb verschiedener Accessoires und Möbel spezialisiert haben. Im Sortiment befinden sich unter anderem nicht nur Matratzen, Betten und Lattenroste, sondern auch Zubehör, wie z.B. Bettschublade, Topper, Aufsatz für Himmelbetten, Bettkasten, Matratzenstopper, Körbe, Nachtschrank, Bettwäsche, Kissen, Decken, Bettzeug, Teppich und vieles mehr. Nachfolgend eine kleine Liste der qualitativen und empfehlenswerten Hersteller in diesem Bereich:

  • Bodyguard
  • AM Qualitätsmatratzen
  • Betten-ABC
  • Badenia
  • Schlummerparadies
  • Traumnacht
  • FMP Matratzenmanufaktur
  • i-flair
  • TAURO
  • Juskys
  • Betten Jumbo
  • Breckle
  • Dunlopillo
  • muun
  • Schlaraffia
  • Ravensberger
  • BeCo
  • Bettzeit
  • Casper
  • Diamona
  • Ikea
  • Tempur
  • Emma
  • Lattoflex

Die verfügbaren Bettengrößen in der Übersicht

Die bevorzugte Liegefläche ist je nach Land ganz verschieden. Wer beispielsweise in einem deutschen Hotel schläft, wird feststellen, dass die Betten hier oftmals sehr großzügig geschnitten und damit sehr breit sind. Was wir als überraschend komfortabel empfinden, ist für Amerikaner ganz normal. Sie schlafen stets in sehr breiten Betten, die bei uns dagegen eher seltener zu finden sind.

Für Deutschland sind die Größen von Betten in Schritten mit 10 cm Unterschied eingeteilt. Am häufigsten sind folgende Größen zu finden:

BettentypGrößen
Babybetten und Kleinkindbetten:
  • 60 x 120 cm
  • 70 x 140 cm
Betten für Kinder und Jugendliche:
  • 70 x 140 cm
  • 70 x 160 cm
  • 90 x 160 cm
  • 90 x 190 cm
  • 100 x 190 cm
  • 140 x 190 cm
  • 120 x 200 cm
Einzelbetten für Erwachsene:
  • 80 x 200 cm
  • 90 x 200 cm
  • 100 x 200 cm

Welche Bettgröße ist passend für dich?

Wie du siehst: Es gibt unzählige Varianten an Bettgrößen, sodass es gar nicht einfach ist, sich für eine passende Größe zu entscheiden. Auch hierbei wollen wir dich ein wenig unterstützen und dir eine erste Hilfestellung bieten.

Deine SituationEmpfohlene Bettgröße
  • du schläfst alleine
  • das Bett sollte platzsparend sein
  • es soll vielleicht auch als Gästebett dienen können
Empfehlenswerte Bett-Breite:

  • 80 cm
  • 90 cm
  • 100 cm
  • du schläfst alleine
  • du wünschst dir etwas mehr Platz
  • von Zeit zu Zeit (übergangsweise oder selten) schlafen auch zwei Personen im Bett
  • auch für kleine Räume geeignet
Empfehlenswerte Bett-Breite:

  • 120 cm
  • 140 cm
  • zwei Personen schlafen im Bett
  • kein Stören des Partners beim Bewegen, da zwei getrennte Lattenroste
  • du kannst eine durchgehende Matratze oder zwei einzelne Matratzen wählen
  • du hast etwas mehr Platz im Schlafzimmer zur Verfügung
Empfehlenswerte Bett-Breite:

  • 160 cm
  • 180 cm
  • 200 cm
  • du bist größer als 1,80 Meter
  • du streckst beim Schlafen gerne deine Arme aus oder legst sie nach oben ab
  • du wünschst dir mehr Platz im Bett
  • du schläfst sehr unruhig
  • du brauchst ein sehr großes Kopfkissen
Empfehlenswerte Bett-Längen:

  • 210 cm
  • 220 cm
  • du bist sehr klein
  • du hast nur wenig Platz im Schlafzimmer
  • du brauchst beim Schlafen nur wenig Platz
Empfehlenswerte Bett-Länge:

190 cm

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