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Wieso / Weshalb / Warum?
Mission impossible!
Ist unsere Erde noch zu retten? Betrachten wir die weiter untenstehenden Auflistungen, scheint eine Klimakatastrophe die nächste zu jagen. Offenbar rückt das Haltbarkeitsdatum unseres Planeten immer mehr in Sichtweite. Immer klarer wird etwa der Blick auf das stete Abschmelzen der Pole. Die umweltschädliche Einwirkung mächtiger Industrienationen und riesiger Schwellenländer wie Indien und China macht einmal mehr deutlich: Der Mensch ist in der Lage, seine Heimat und damit sich selbst eigenhändig zu zerstören.
Gleichzeitig wächst das Verständnis für umweltgerechtes, nachhaltiges Handeln – wenngleich langsam – endlich auch global. Aber richten wir unser Augenmerk einmal weg vom großen Ganzen hin zum Detail, auf uns! Denn das große Ganze ergibt sich bekanntlich aus der Auf-Addierung seiner Teile: Wie sieht unser persönlicher Beitrag für eine Zukunft unseres Planeten aus?
Nachhaltigkeit beginnt bei Ihnen und wächst ins Unendliche
Werden Sie konkret. Gewinnen Sie einen Blick aufs Detail, Ihr Detail. Ihre eigene Verantwortung für den Erhalt dieser Welt. Ihr individuelles, qualitätsorientiertes Tun. Bewahren Sie sich den Traum von einer besseren Welt. Werden Sie ein Weltverbesserer!
Viel gehört nicht dazu. Sie brauchen nur daran denken, was Ihnen wirklich guttut. Denn ökologisch hergestellte Produkte steigern Ihre Gesundheit und damit Ihr Wohlbefinden. Diese „Nebenwirkungen“ liegen – im doppelten Sinne sozusagen – in ihrer Natur. Entdecken Sie diesen Mehrwert für sich selbst und für das große Ganze, unsere Erde.
Wobei wir allmählich bei der angekündigten Auflistung der weltweiten Klimaveränderungen und – katastrophen ankommen. Wichtig ist hierbei, dass wir uns nicht in die Phalanx der Weltuntergangs-propheten eingereiht wissen möchten, sondern Sie vielmehr motivieren wollen, Ihr Bewusstsein zu schärfen für große Chance Ihres Mitwirkens in Sachen Rettung unseres Planeten. Studieren Sie einmal die globalen Klima-Schocker und machen sich dabei den Zusammenhang zwischen dem anonymen Großen und dem individuell aktiv werdenden Kleinen bewusst:
ZU BEGINN EINE PROGNOSE - Neuesten Studien zufolge wird bis Ende dieses Jahrhunderts (die allerjüngsten von uns könnten es also noch erleben) die Jahresmitteltemperatur bis zu 7° ansteigen, die Pole werden abschmelzen und der Meeresspiegel sich um mehrere Meter anheben.
Unsere Politiker wissen das: Wenn in Europa heute Aufträge vergeben werden, die in Küstennähe liegen, werden Hochwasserschutzsysteme und diverse andere Baumaßnahmen mitberücksichtigt. Alles, was wir also tun können, ist Schadensminimierung.
KONKRETE BEISPIELE FÜR KLIMA-VERÄNDERUNGEN:
- Der Frühling des Jahres 2007 war der wärmste seit Beginn der Klimamessungen.
- Im Sommer 2003 herrschte die höchste Durchschnittstemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Im August gab es in einigen Städten sogar Hitzeglocken mit Werten von über 40° C.
- Die wärmste Herbstzeit seit Wetteraufzeichnungen war im Jahre 2006. Die letzte davor im Jahre 1901. Die Temperaturen lagen 3-4° über dem Mittelwert!
- Der wärmste Winter seit Wetteraufzeichnung war im Jahr 2006/2007, die mittlere Temperatur lag 4,2° über dem Durchschnittswert.
- Die Folgen wird die Menschheit direkt spüren. Schon in naher Zukunft werden Epidemien, Seuchen und Hungersnöte herrschen; es wird viele Umweltflüchtlinge geben.
Betrachten wir jetzt das Jahr 2009 und seine (bisherigen) Klimakatastrophen:
- 9. Januar: Im Norden der USA herrschen schwere Überflutungen, der Notstand wird ausgerufen, über 3 Millionen Menschen werden von der Umwelt abgeschnitten.
- 25. Januar: In Westeuropa wütet ein verheerender Sturm über Spanien, Frankreich und Deutschland. Mindestens 15 Menschen kommen ums Leben. Der Orkan weist Windgeschwindigkeiten von bis zu 194 km/h auf.
- Vor der Atlantikküste werden Wellen von über 21 m Höhe gesichtet, auf Mallorca wird der Schiffsverkehr eingestellt. – Über 1,2 Millionen Menschen sind ohne Strom.
- 31. Januar: In Argentinien gibt es die schlimmste Dürre seit über 40 Jahren, der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 5.000.000.000 $. In einigen Provinzen wird der Notstand ausgerufen.
- 1. Februar: In den USA fordert eine Kältewelle mindestens 42 Tote. 1,3 Millionen Bewohner müssen ohne Strom auskommen, und das über einen Zeitraum von circa 14 Tagen.
- 2. Februar: In Australien herrscht die höchste Hitzeperiode seit 100 Jahren, 28 Menschen sterben, die Temperaturen klettern auf bis zu 45°.
- 4. Februar: Während der Süden unter der Hitzewelle leidet, wütet im Norden eine Überschwemmung mit Hochwasser und sintflutartigen Regenfällen und Wirbelstürmen: Zwei Drittel von Russlands Fläche werden zum Katastrophengebiet ausgerufen.
- Tausende Häuser stehen unter Wasser, die Menschen müssen evakuiert werden. Die Schäden gehen in dreistellige Millionenhöhen.
- 6. Februar – Zentralchina: Die schlimmste Dürre seit rund 50 Jahren hat mindestens 15 Provinzen Nord- und Zentralchinas befallen. Zum Teil sind 50 oder sogar 80 Prozent weniger Niederschlag gefallen als sonst. In einigen Regionen des Landes hat es seit mehr als drei Monaten nicht mehr geregnet. Vom dramatischen Wassermangel sind mehr als vier Millionen Menschen und 2 Millionen Stück Vieh betroffen. Es drohen schwere Ernteausfälle in der Landwirtschaft. Rund zehn Millionen Hektar Anbaufläche für Getreide und andere Produkte sind von der Dürre betroffen. Es wurde die höchste Notstandskategorie ausgerufen.
- 10. Februar: In Australien toben die heftigsten Waldbrände in der Geschichte des Landes.
- 11. Februar: In der Dominikanischen Republik gehen heftige Unwetter nieder, mit sintflutartigen Regenfällen und großflächigen Überschwemmungen und Erdrutschen. Zahlreiche Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten.
- 2. März: Unerwarteter Wintereinbruch im Süden und Osten der USA. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist es der heftigste Schneesturm in dieser Jahreszeit.
- 5. März: In Spanien und Portugal kommt es zu schwersten Wintereinbrüchen mit orkanartigen Niederschlägen und Stürmen seit Beginn der Wetteraufzeichnung.
- 13. April: In den USA toben heftige Tornados. Insgesamt starben bei den Naturkatastrophen sechs Menschen, über 80 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. In den US-Bundesstaaten Arkansas, Tennessee und Oklahoma zerstörten oder beschädigten die Stürme zudem mehrere hundert Häuser.
- 16. April: In Peru schütten verheerende Schlammlawinen Dutzende von Häusern zu.
- 23. April: In Argentinien und Brasilien wütet das Dengue-Fieber. Über 45.000 Menschen erkranken. Brasilien steht kurz vor einem Pandemiealarm.
- 8. Mai: In den USA/Kalifornien herrschen extreme Waldbrände, 20.000 Menschen sind betroffen.
- 10. Mai: In Brasilien kommt es zu heftigen Niederschlägen, Überschwemmungen und Erdrutschen. 700.000 Brasilianer sind vom Hochwasser betroffen. Es sind die schwersten Regenfälle in dieser Jahreszeit seit Beginn der Wetteraufzeichnung.
- 11. Mai: In Südamerika leiden die weltbekannten lguazu-Wasserfälle unter akutem Wassermangel. Die verheerende Dürre in der Region richtet enormen wirtschaftlichen Schaden an.
- 12. Mai: In Nordindien gehen schwere Unwetter mit heftigen Stürmen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometern nieder, 32 Tote sind zu beklagen.
- 22. Mai: Auf Haiti finden 11 Menschen bei Überschwemmungen den Tod.
- 29. Mai: In Indien und Bangladesch fordert ein Wirbelsturm 270 Tote.
- 15. Juni: China: Mindestens 14 Todesopfer hat ein heftiger Hagelsturm in der chinesischen Provinz Anhui gefordert. Bei dem Unwetter wurden zudem fast 10.000 Gebäude zerstört oder stark beschädigt.
- 26. Juni: In Tschechien geht Dauerregen nieder. Überschwemmungen fordern hunderte Obdachlose.
- 3. Juli: Im Nordosten Indiens sind von großflächigen Überschwemmungen über 200.000 Menschen betroffen.
- 6. Juli: In China herrschen schwere Unwetter. Nach chinesischen Behördenangaben sind über 1 Million Chinesen auf der Flucht und leiden 40 Millionen Bewohner unter dem extremen Wetter.
- 6. Juli: In China? finden 20 Menschen bei Überschwemmungen und Erd-Abrutschen den Tod. Viele Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten.
- 9. Juli: In China fordert ein schweres Erdbeben hunderte Verletzte. Etwa 10.000 Gebäude werden zerstört. 250.000 Menschen werden obdachlos.
- 12. Juli: In Deutschland wütet ein Tornado in Recklinghausen und zerstört einige Gebäude.
- 14. Juli: In Indien kommen bei Hochwasser sieben Menschen ums Leben.
- 24. Juli: In Mitteleuropa hinterlässt ein Unwetter acht Tote. Im Westen gab es zahlreiche Blitzeinschläge, im Osten Hagelschäden mit tennisballgroßen Hagelkörnern. In Polen starben mindestens sieben Menschen als Folge der Unwetter, ein Großteil von ihnen wurde von fallenden Bäumen erschlagen.
- 29. Juli: In den USA fordert eine Hitzewelle mit Rekordwerten von 41° mehrere Tote.
- 5. August: In Kanada toben Waldbrände größten Ausmaßes. Tausende von Menschen sind auf der Flucht, 150.000 ha Wald brennen unkontrolliert.
- 9. August: In Indien gehen heftige Niederschläge nieder. Durch einen verheerenden Erdrutsch werden drei Dörfer verschüttet.
- 9. August: In Taiwan werden 600 Menschen von Schlamm und Geröllmassen verschüttet. Es ist das schlimmste Hochwasser seit 50 Jahren.
- 10. August: In China kommen 15 Menschen bei Unwettern ums Leben, Zehntausende von Schiffen werden in Häfen zurückbeordert.
- 16. August: In Ostasien werden 500 Menschen bei Wirbelstürmen, Erdrutschen und Überschwemmungen getötet.
- 18. August: In Pakistan kommt es zu schweren Niederschlägen. 27 Tote werden beklagt, Hunderte von Häuser beschädigt
- 21. August: In Südeuropa herrschen verheerende Waldbrände, insbesondere in Spanien, Portugal und Griechenland.
- 21. August: Die Ausläufer des Hurrikans „Bill“, der auf seinem Weg entlang der U.S.-Ostküste Richtung Norden vor allem über dem Meer wütete, sorgten für schwere Niederschläge und heftige Gewitter. In der kanadischen Provinz Nova Scotia zerstörte Bill zudem mehrere Überlandleitungen. In den USA sind 30.000 Haushalte ohne Strom.
- 24. August: In Griechenland tobt eine 40 km breite Feuerwand, 20.000 ha Fläche sind betroffen, über 90 Feuer wüten.
- 28. August: In Kenia herrscht verheerende Dürre, Flüsse führen kaum noch Wasser, viele Tiere verenden.
- 3. September: In Mexiko sorgt ein heftiger Orkan mit Windgeschwindigkeiten über 200 km für gefährliche Überschwemmungen.
- 3. September: In Afrika sorgt heftiger, langanhaltender Regen für Überschwemmungen. 50 Tote werden beklagt, über 150.000 Menschen sind betroffen. In den betroffenen Regionen gibt es immense Sachschäden.
- 9. September: In der Türkei gehen die heftigsten Regenfälle seit 80 Jahren nieder, in Istanbul fordert eine heftige Flutwelle 31 Todesopfer.
- 9. September: In Argentinien und Brasilien hinterlässt ein Tornado 17 Tote und 100 Verletzte. Viele Überschwemmungen und Schlammlawinen gehen einher.
- 10. September: In Guatemala herrscht eine ungewöhnliche, extreme Dürre, die Regierung ruft den Hungersnotstand aus, 400.000 Familien sind bedroht.
- 12. September: Eine beängstigende Publikation bezeugt die geringste Ausdehnung des arktischen Eises: Am 12. September wurde mit 5,1 Millionen Quadratkilometern das diesjährige Minimum erreicht. Nach 2007 und 2008 ist dies der drittniedrigste Wert.
- 15. September: Kenia: Weideland und der Zugang zu Wasser: kostbare Güter, um die in Kenia wegen der großen Dürre nun auch blutig gekämpft wird. Es sterben 30 Menschen, verantwortlich für die Trockenheit ist der Klimawandel.
- 23. September: Im Südosten der USA toben schwerste Unwetter. Einige Menschen werden vermisst.
- 24. September: In der Türkei kommt es zu Überschwemmungen und Erdrutschen.
- 28. September: Auf den Philippinen, in Vietnam und Kambodscha tobt ein verheerender Sturm, es kommt zu den schlimmsten Überschwemmungen seit 40 Jahren. Eine Million Menschen werden obdachlos, 6000 Häuser und 115 Fischerboote zerstört. Rund 170.000 Menschen werden evakuiert.
- 3. Oktober: In Indien herrschen schwere Überschwemmungen vor.
- 5. Oktober: In Italien/Sizilien fordern schwere Unwetter 22 Tote.
- 9. Oktober: Auf den Philippinen werden 300 Tote bei Erdrutschen und überfluteten Dörfern beklagt.
- 19. Oktober: Im Irak hinterlässt eine lang anhaltende Dürreperiode 100.000 Umweltflüchtlinge.
- 26. Oktober: Im Sudan herrscht eine extreme Dürre. 1,5 Millionen Menschen sind von Hunger und Tod bedroht.
- 9. November: In El-Salvador und Mexico richtet ein Wirbelsturm extreme Verwüstungen an. 190 Menschen sterben, über 200.000 sind betroffen.
- 13. November: Im Norden Chinas toben heftige Schneestürme. Von der Wetterkatastrophe sind über 4,7 Millionen Menschen betroffen, es sind die schwersten Schneefälle seit 1949. 7000 Gebäude stürzen zusammen, circa 158.000 Menschen müssen evakuiert werden.
- 20. November: In Großbritannien melden viele Regionen in Nord-England heftige Unwetterstürme mit extremen Regenfällen. Zwei Menschen sterben.
- 26. November: In Saudi-Arabien herrschen heftige Unwetter mit lang anhaltenden Niederschläge und verheerenden Überschwemmung vor. 77 Menschen werden getötet, Hunderte gelten als vermisst.
- 26. November: In Argentinien und Uruguay kommen bei Überschwemmungen 8 Menschen ums Leben, Tausende von Bewohnern sind betroffen.
FAZIT
Die Auflistung macht das Wiederkehren u. a. folgender Vokabeln und Begriffe deutlich: Klimaerwärmung, Treibhauseffekt, Abschmelzen der Gletscher und der Pole, Anhebung des Meeresspiegels, Klimakollaps, zu viel oder zu wenig Niederschläge, Klimaflüchtlinge, Dürren, überschwemmte Küstenregionen, Erdrutsche, Waldsterben, Stürme, Unwetter, Überschwemmungen, Tornados etc. etc.
Allein die bisher geschehenen Klimakatastrophen im Jahre 2009 zeigen: Der (unkalkulierbaren) Umwelt-Schreckensszenarien gibt es viele. Und sie scheinen sich zu mehren.
Doch selbst wenn es scheinbar(!) wenig Hoffnung auf ein sozialverträgliches und menschenwürdiges Dasein künftiger Generationen auf unserem Planeten gibt und die Umwelt-Zerstörung weiter vorangetrieben wird, sollten wir mit aller Macht versuchen, diesem negativen Trend gegenzulenken!
Zukunft geschieht jetzt
Erstarren Sie nicht vor dem großen Ganzen! Schauen Sie nicht weg, sondern hin, auf Ihre ganz persönliche Chance tatkräftigen Handelns im Dienste unserer Umwelt!
Gewinnen Sie mit uns zusammen den Blick für das Wesentliche, den Erhalt unseres Planeten. Dieses Ziel vor Augen, legen Sie umweltbewusstes, nachhaltiges Denken und Handeln an den Tag. Fangen Sie bei sich selbst an und werden so zum Vorbild für andere.
Damit bauen Sie mit uns und vielen anderen mit an der entscheidenden, lebenserhaltenden und –werten Basis für die Erdenbesuche unserer nächsten und übernächsten Generationen.



